Kommunale Webseiten und Portale

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was kommunale Webseiten von einem Webportal unterscheidet? Dann wollen wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Kommunale Webseiten: das klassische Medium

Kommunale Webseiten sind der ganz „klassische“ Internetauftritt mit Seiten, die informieren und unterhalten sollen. Interaktionsmöglichkeiten gibt es nur wenig: Sie können ein Kontaktformular ausfüllen, einen Newsletter abonnieren, eventuell auf Beiträge oder Artikel einen Kommentar verfassen. Das war´s aber dann meist schon. Die Website ist das erste Aushängeschild und Visitenkarte der Kommune. Und der erste Eindruck ist oft entscheidend, daher sollte besonderes Augenmerk auf gute Zugänglichkeit, benutzerfreundliche Bedienung und ansprechendes Design gelegt werden.

Webportale: Web 2.0 für E-Government

Webportale dagegen sind Webseiten, die den Nutzern vielfältige Möglichkeiten des Informationsaustauschs und der Kommunikation bieten, auch untereinander. Hier „lebt“ das Internet sozusagen. Typische Beispiele sind Blogs, Kleinanzeigenmärkte, Chatrooms, Nachrichtenseiten, Kontaktbörsen etc.

Bezogen auf den kommunalen Bereich sind Portale wesentliches Instrument einer eGovernment-Strategie. Sie ermöglichen Bürgern und Unternehmen, Dienstleistungen und Services der Kommunalverwaltung und Ihrer Einrichtungen online zu nutzen bzw. Verwaltungsvorgänge anzustoßen, zum Beispiel die Kfz-Anmeldung.

Im Unterschied zu „einfachen“ Portalen, die personalisierte Inhalte über einen Nutzerzugang anbieten sind Prozessportale noch noch einmal deutlich anspruchsvoller und können mit komplexen Workflows unter Anbindung interner und externer Anwendungen belegt werden. An diesem Punkt werden Webportale auch zur Interaktionsplattform von Behörden untereinander, um Geschäftsprozesse behördenübergreifend abzuwickeln. Die Möglichkeiten sind vielfältig und sollen an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden. Es ist aber klar, dass die technischen, organisatorischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen an Webportale deutlich größer sind als bei der Webseite klassischer Ausprägung.

Webshops: Auch für Kommunen interessant

Auch eCommerce-Systeme fallen unter die Kategorie „Portale“. Ihre Ausprägung ist klar verkaufsorientiert im Sinne von Webshops für den elektronischen Handel und Vertrieb. Auf kommunaler Ebene gibt es zahlreiche Anwendungsfälle, etwa in der Vermarktung touristischer oder kultureller Leistungen und Produkte.

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